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Archiv für: med. Fachbegriffe

Acetylsalicylsäure, ASS

Die Acetylsalicylsäure (kurz: ASS) ist ein Thrombozytenaggregationshemmer, der als Wirkstoff vieler Arzneimittel und insbesondere von Aspirin® bekannt wurde, das zugleich das erste Acetylsalicylsäure-Präparat war und bis heute das weltweit mit Abstand meistverkaufte ist. Namensgebend waren die Weidengewächse (lat.Salicaceae), die schon vor Jahrhunderten bei Schmerzen gekaut wurden.

Die Hemmung der Thrombozytenaggregation ist erst 7 Tage nach der letzten Einnahme des Medikametes aufgehoben.

Vor zahnchirurgischen Eingriffen, sollte ASS (Aspirin®) nicht als Schmerzmittel eingenommen werden. Bei Patienten, die von ihrem Arzt angewiesen wurden, dauerhaft ASS einzunehmen, muß bei den meisten zahnchirurgischen Eingriffen das Medikament jedoch nicht abgesetzt werden.

Alveolarfortsatz

Der Alveolarfortsatz ist der zahntragende Teil eines Kieferknochens, der zum Gegenkiefer gerichtet ist und in dem die Zähne elastisch in Alveolen aufgehängt sind.

Endodontie

Die Endodontie (Wurzelkanalbehandlung) ist bereits eine sehr alte therapeutische Maßnahme in der Zahnheilkunde. Sie stellt einen Kompromiss zwischen der Extraktion und der Erhaltung des behandelten Zahnes dar. Sie ist immer dann notwendig, wenn Patienten mit Pulpitiden (Zahnmarkentzündungen) bzw. bereits gangränös zerfallenen Pulpen die Zahnarztpraxis betreten und dabei oft unter starken Schmerzen leiden.

Ziel der Wurzelkanalbehandlung ist es, die Wurzelkanäle des erkrankten Zahnes zu reinigen, um sie dann mit einem Füllwerkstoff zu versiegeln. So soll die Entstehung schmerzhafter Entzündungen verhindert werden. Allerdings erweist sich dieser Vorgang meist als sehr schwierig und mit konventioneller Technik als nahezu unmöglich, so dass die Zähne später dann oftmals durch eine Resektion nachbehandelt bzw. doch noch entfernt werden müssen

Granulationsgewebe

Gewebsneubildung einer chronisch-proliferativen Entzündung. Ausgangsgewebe ist das Gefäßbindegewebe.

Zornesfalte

Die Zornesfalte ist eine mimische Falte, die sich vor allem bei Muskelanspannung der mimischen Muskulatur oberhalb der Nasenwurzel bildet und durch die Glabella (meist haarlose Hautregion zwischen den Augenbrauen) zieht.

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